Begrüßungsansprache
Donnerstag, den 18. Januar 2007
LUXEXPO
Luxemburg-Kirchberg
Begrüßungsansprache
von
Herrn Robert Dennewald
Präsident der FEDIL
Es gilt das gesprochene Wort
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Werte Mitglieder,
Ich bin sehr erfreut, Sie so zahlreich bei unserem diesjährigen Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen.
Es ist mir eine große Ehre, Herrn Jean-Claude JUNCKER, Premierminister, sowie Finanzminister, zu unserem heutigen Ereignis willkommen zu heißen.
Die Tatsache, dass Sie, sehr verehrter Herr Premierminister, jedes Jahr als Ehrengast an unserem Neujahrsempfang teilnehmen, ist ein klares Zeichen Ihrer tiefen Verbundenheit mit unserem Verband und, im Besonderen, den Anliegen der Luxemburger Unternehmen.
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Auch habe ich das hohe Privileg, Ihnen liebe Gäste und werte Mitglieder, Herrn Dr. Wolfgang SCHÜSSEL, bei unserem heutigen Neujahrsempfang, als Gastredner vorzustellen.
Ihre Präsenz, sehr verehrter Herr Dr. SCHÜSSEL, verleiht der heutigen Feier eine ganz besondere Note.
So haben Sie den Weg von Wien nach Luxemburg nicht gescheut - trotz stürmischem Wetter - um zusammen mit uns das Jahr 2007 mit diesem Neujahrsempfang zu eröffnen.
Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder der FEDIL, heiße ich Sie deshalb besonders herzlich willkommen.
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In Abwesenheit des Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Herrn Lucien Weiler, der leider heute Abend verhindert ist, freue ich mich, den Vize-Präsidenten der Abgeordneten-kammer, Herrn Henri GRETHEN, sowie mehrere Abgeordnete zu unseren Gästen zählen zu können.
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Ich begrüße auch heute Abend
Herrn Fernand BODEN, Minister für Mittelstand, Tourismus und Wohnungsbau, Minister für Landwirtschaft und Weinbau;
Herrn François BILTGEN, Minister für Arbeit und Beschäftigung;
sowie Herrn Claude WISELER, Minister für öffentliche Bauten, Minister des öffentlichen Dienstes und der Verwaltungsreform.
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Es ist mir ebenfalls eine große Ehre, Seine Exzellenz, Herrn Walter HAGG, Botschafter der Republik Österreich, hier auf Kirchberg willkommen zu heißen. Ihre liebenswürdige und effiziente Hilfe bei der Organisation des heutigen Tages, war für uns von unschätzbarem Wert. Ich möchte Ihnen, in meinem Namen sowie im Namen der FEDIL, recht herzlich danken.
Weiterhin sehe ich mit großer Zufriedenheit in unseren Reihen eine beeindruckende Zahl von anwesenden Botschaftern die in Luxemburg ansässig sind.
Ihre Anwesenheit, Exzellenzen, ist für FEDIL eine große Ehre und zeugt von Ihrem wertvollen Interesse am Standort Luxemburg.
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Es freut mich auch, dass ein namhafter Europäer, Herr Jacques SANTER, Ehrenstaatsminister und vormaliger Präsident der Europäischen Kommission, an unserem diesjährigen Neujahrsempfang teilnimmt.
Des Weiteren sind mehrere Mitglieder des Europaparlaments anwesend. Ich bin froh, auch Sie in unserer Mitte begrüßen zu können, Sie sind wichtige Ansprechpartner für die FEDIL und ihre Mitglieder.
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Ich stelle auch mit besonderer Zufriedenheit die Anwesenheit hoher Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Staat und Verwaltung, sowie aus befreundeten Luxemburger Verbänden und den Verbänden der Großregion, fest.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen für Ihre geschätzte Zusammenarbeit auf den verschiedenen Ebenen im vergangenen Jahr zu danken, und bin überzeugt dass dies auch 2007 so weitergeführt wird.
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Selbstverständlich möchte ich auch die Vertreter der Medien begrüßen. Sie sind ein wichtiger Ansprechpartner unseres Verbandes und auch Ihnen möchte ich danken für Ihr stetiges Interesse an den Arbeiten der FEDIL.
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Meine sehr verehrten Damen und Herren,
In den letzten Jahren hat die Zahl und die Bandbreite der Mitglieder der FEDIL sich stark ausgedehnt: neben der Industrie und dem Baugewerbe gewinnt der Dienstleistungssektor zunehmend an Bedeutung. Dementsprechend vielfältig ist auch die Themenpalette mit welcher unser Verband sich übers Jahr beschäftigt.
Der Neujahrsempfang der FEDIL ist deshalb die Gelegenheit auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Er bietet aber auch die Möglichkeit, Stellung zu verschiedenen aktuellen Fragen zu beziehen. Ich werde mich bei meinen Betrachtungen selbstverständlich auf die für uns als Unternehmerverband relevanten Themen beschränken.
Aus konjunktureller Sicht war das Jahr 2006 eher zufriedenstellend. Grund hierfür war eine verstärkte Exportlage, aber vor allem eine sehr positive Entwicklung im Finanzsektor.
Leider gab es im vergangenen Jahr, wie auch schon wieder am Jahresanfang, unerfreuliche Schlagzeilen, dies besonders in der verarbeitenden Industrie und im Baugewerbe, wo es in mehreren Betrieben zu Restrukturierungen, ja sogar zu Betriebsschließungen kam.
Darüber hinaus erregte der Zusammenschluss im Stahlsektor von ARCELOR und MITTAL zur neuen ARCELOR MITTAL Gruppe die Gemüter und machte uns allen klar, dass die Globalisierung der Märkte auch an Luxemburg nicht vorbeigeht.
Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu stärken, kam es im Frühjahr letzten Jahres zu äußerst schwierigen Dreier-Verhandlungen zwischen Regierung, Arbeitgeber-verbänden und Gewerkschaften im Rahmen der sogenannten Tripartite.
Unser Verband hat sich zu den getroffenen Entscheidungen bekannt, dies jedoch ohne allzu große Begeisterung. Wir waren, und sind nach wie vor der Meinung, dass die in der sogenannten Tripartite vereinbarten Maßnahmen den Herausforderungen, denen unsere Wirtschaft sich derzeit stellen muss, nicht genügend Rechnung tragen.
Zu diesen Herausforderungen gehören beispielsweise die notwendige Sanierung der öffentlichen Finanzen, die zu hohe Inflationsrate, das Funktionieren des Arbeitsmarktes, die zu hohen Lohnkosten oder die dringend notwendige Absicherung der Rentensysteme.
Zu der augenblicklich viel diskutierten Frage des Einheitsstatutes für Arbeiter und Angestellte möchte ich nochmals bestätigen, dass die Zustimmung der FEDIL zu dieser Entscheidung, welche die Sozialpartner mit der Regierung getroffen haben, auch heute noch gilt. Wir bedauern allerdings, dass es nicht möglich war den öffentlichen Sektor in dieses Vorhaben mit einzubeziehen. Aus gesellschaftspolitischer Sicht wäre dies absolut notwendig gewesen und wir fordern demnach die Regierung auf, Vorschläge in diesem Sinne zu unterbreiten.
In der Tripartite wurde jedoch auch vereinbart, dass die Einführung des Einheitsstatuts keine zusätzlichen Kosten für die Unternehmen - egal welcher Größe oder aus welchem Sektor - verursachen darf. An dieser grundsätzlichen Voraussetzung darf nicht gerüttelt werden.
Auf Grund der Haltung der Gewerkschaften, aber auch angesichts der Vorschläge der Regierung, machen sich unsere Mitglieder, groß, mittel und klein, aus der Industrie, dem Baugewerbe und dem Dienstleistungssektor, ernsthafte Sorgen in Bezug auf die Einführung des Einheitsstatuts.
Zahlreich sind die Betriebe die sich, entweder in Gesprächen, oder in Briefen, persönlich an mich wenden, um mich so auf die negativen, in manchen Fällen sogar existenzgefährdeten Konsequenzen einer nicht vereinbarungsgemäßen Einführung des Einheitsstatuts, aufmerksam zu machen.
Ich sehe mich deshalb veranlasst, sowohl an die Regierung als auch an die Gewerkschaften zu appellieren um bei der Umsetzung des Einheitsstatuts auf die vereinbarte Kostenneutralität zu achten. Nur unter dieser Voraussetzung kann unser Verband sein Einverständnis zu diesem Vorhaben geben.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Ein weiteres Thema, was einigen sehr bedeutenden Industrieunternehmen im Land ernste Sorgen bereitet, ist der nationale Allokationsplan für die Industrie im Rahmen der EU-Kyoto Verpflichtungen.
Wir haben mit Bestürzung erfahren müssen, dass die von der Luxemburger Regierung berechtigterweise angeforderte CO2-Quotenmenge für unsere Industrie, durch den Entscheid der EU-Kommission vom 29. November 2006, drastisch gekürzt wurde. Den bestehenden Betrieben werden 15% der angeforderten Quoten nicht erteilt, von Entwicklungspotenzial überhaupt nicht zu sprechen.
Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass die EU-Kommission es zulässt, in anderen EU-Ländern ansässige Konkurrenzunternehmen weitaus großzügiger zu bedienen.
Dies wird unserer Meinung nach unweigerlich zu einer Verzerrung des freien Wettbewerbs innerhalb der europäischen Union führen.
Da das technische Reduktionspotenzial in unseren meist neuen und hocheffizienten Betrieben sehr gering ist, sind wir nun damit befasst zwischen teurem Zukauf, Produktions-reduktionen oder Teilschließungen zu wählen, um den Aufforderungen der Kommission nachzukommen, wobei ökologisch unsinnige Konsequenzen nicht auszuschließen sind.
Diese Erfahrung bestätigt unsere kritische Haltung gegenüber etlichen Aspekten der sicherlich berechtigten Klima-schutzpolitik in Europa. Sie sollte auch unsere Regierung dazu anregen, die rezenten Vorschläge der EU-Kommission für 2020 auf ihre Verträglichkeit mit der Industrie- und Wachstumspolitik Europas und auf ihre Auswirkungen für Luxemburg hin zu prüfen und gegebenenfalls Kurskorrekturen anzumahnen.
Dies gilt ebenfalls für die zukünftige europäische Energiepolitik, wo Versorgungssicherheit, Wettbewerbs-fähigkeit und Umweltschutz ausgewogen sein müssen, und dies gemäß den Regeln des EU-Binnenmarktes.
Im Hinblick auf den Frühjahrsgipfel der Staats- und Regierungschefs wird die FEDIL ihnen, Herr JUNCKER, und ihren zuständigen Ministerkollegen, eine kritische Analyse einiger Aspekte des Kommissionspakets zukommen lassen.
Liebe Gäste und Mitglieder,
In einer sich rasch verändernden Welt, geprägt durch die Globalisierung der Märkte, müssen wir so manches in Frage stellen und bereit sein, Neues zu wagen. Dies gilt für die Unternehmen, dies gilt aber auch für die Regierung, die politischen Parteien und die Gewerkschaften.
Das Jahr 2006 sollte das Jahr der Erneuerung, sprich der Reformen in vielen Bereichen werden. Auch wenn man anerkennen dürfte, dass die Regierung sich redlich um die Umsetzung der Tripartitebeschlüsse bemüht, muss man aber gleichzeitig feststellen, dass noch vieles zu tun bleibt.
Ich denke beispielsweise an
die Reform des Bildungswesens, welche eine Grundvoraussetzung zur Bekämpfung der Arbeits-losigkeit, besonders der Jugendarbeitslosigkeit ist;
die Bekämpfung der hausgemachten Inflation und deren Auswirkungen auf die Lohnentwicklung;
die Notwendigkeit, im Bereich Forschung und Entwicklung neue Akzente zu setzen;
die Neuordnung des Rentenwesens im Sinne einer langfristigen Absicherung;
oder noch
die Anpassung der Unternehmensbesteuerung um die Wettbewerbsfähigkeit des Investitionsstandortes Luxemburg zu gewährleisten.
Auf diese sicherlich sehr wichtigen Themen heute Abend hier einzugehen, würde den Rahmen meiner Begrüßungsansprache sprengen. Ich verspreche Ihnen aber gerne, bei passender Gelegenheit darauf zurückzukommen.
Bei unserer heutigen Veranstaltung sollen jedoch unsere Gastredner im Mittelpunkt stehen.
Es sind dies, wie schon am Anfang erwähnt, Herr Jean-Claude JUNCKER, Premierminister und Finanzminister, sowie Herr Dr. Wolfgang SCHÜSSEL.
Sehr geehrter Herr Premierminister,
Obwohl Ihre Anwesenheit beim Neujahrsempfang der FEDIL schon zur Tradition geworden ist, bedanke ich mich sehr herzlich, dass Sie auch dieses Jahr unserer Einladung gefolgt sind. Wir warten alle mit Spannung auf die Botschaft, die Sie an uns richten werden.
Als weiteren Gastredner, meine Damen und Herren, stelle ich Ihnen Herrn Dr. Wolfgang SCHÜSSEL vor.
Sehr geehrter Herr Dr. SCHÜSSEL,
Es ist mir eine besondere Freude und eine große Ehre, Sie in Luxemburg begrüßen zu dürfen.
Bevor ich das Wort an Sie weitergebe, erlauben Sie mir, einige ihrer politischen Errungenschaften hervorzuheben.
Herr Dr. SCHÜSSEL, Sie haben in Ihrer politischen Laufbahn stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Unternehmen gehabt. So ist es Ihnen gelungen, während Ihrer siebenjährigen Kanzlerschaft, Österreich als eines der wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Länder in Europa, in Position zu bringen.
Des Weiteren haben Sie als ausgewiesener Europäer während der Österreichischen Ratspräsidentschaft 2006 maßgeblich dazu beigetragen, die politische und öffentliche Stimmung, nach der verfassungs- und haushaltsbedingten Krise, wieder deutlich zu verbessern und die Themen Wettbewerbsfähigkeit, Sozialpartnerschaft und Innovationsfähigkeit als zentrale Anliegen Europas zu verankern.
Ich konnte mich letzthin persönlich von Ihrem europäischen Engagement im Dienst der Wirtschaft und der Unternehmen überzeugen, als Sie als Präsident des europäischen Rates, Anfang Juni 2006, die Präsidenten der Europäischen Arbeitgeberverbände in Wien empfingen. Trotz Ihrer umfangreichen Aufgaben haben Sie sich die Zeit genommen, um uns, auf eine sehr aufschlussreiche Art und Weise, Ihre Ansichten über die Rolle der Unternehmen im europäischen Umfeld darzulegen.
Es ist Ihnen auch auf eine beispielhafte Art gelungen, große Reformen in Österreich durchzusetzen. Die sieben Jahre Ihrer Kanzlerschaft werden als sieben gute Jahre der Republik Österreich beschrieben.
Zu Ihren zahlreichen Errungenschaften gehören, unter anderem, die große Pensionsreform und die Steuerreform. Es ist Ihnen gelungen, der Österreichischen Jugend eine neue Zukunft zu bieten und den Wirtschaftsstandort Österreich auf sichere Beine zu stellen.
Ich hatte das große Privileg, auch im September 2006, anlässlich des 60. Jahrestags der Gründung der Industriellenvereinigung Österreichs, mir Ihre Ausführungen anzuhören, über die Wichtigkeit der Unternehmen, insbesondere die Rolle der Industrie, im österreichischen Wirtschaftsleben.
Wir sehen deshalb Ihren Betrachtungen von heute Abend mit großem Interesse entgegen und ich möchte Sie bitten, Herr Dr. Schüssel, das Wort an unsere Gäste zu richten.
[Rede von Herrn Dr. Wolfgang Schüssel]
Herr Dr. Schüssel
Ich möchte Ihnen sehr herzlich für Ihre interessanten Ausführungen danken, denen zu entnehmen ist, dass wir, ob wir es mögen oder nicht, in einer sich schnell wandelnden und immer globaler werdenden Welt leben.
Es muss unser aller Anliegen sein – sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft - diese Herausforderung anzunehmen.
Im Besonderen haben Sie auf die Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft hingewiesen sowie auf die Notwendigkeit allen klar zumachen, dass die Globalisierung nicht nur Risiken sondern auch Chancen birgt.
In den letzten Jahren haben Sie, Herr Dr. SCHÜSSEL, massgeblich zur Gestaltung der Politik, nicht nur in Österreich sondern auch auf EU Ebene, beitragen. So gesehen sind die in Ihrem Vortrag gemachten Überlegungen für unser Land sicherlich wertvolle Anregungen um nachhaltig unsere Wirtschaft und unsere sozialen Systeme zu stärken.
Recht herzlichen Dank, Herr Dr. Schüssel, und ich gebe das Wort an Herrn Jean-Claude JUNCKER, Premierminister.
…………………….
[à compléter en fonction du discours précédent]
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Ich möchte jetzt den Luxemburger Premierminister, Herr Jean-Claude Juncker, zum Rednerpult bitten. Ich brauche sicherlich niemandem Herrn Juncker vorzustellen. Ich möchte ihm bereits jetzt dafür danken dass er es schafft, mit einer fast bewegenden Treue, uns die Ehre seiner Präsenz zu erweisen.
Da wir in einer eher stürmischen Zeit leben, und unsere Unternehmen ständig wachsenden Herausforderungen gegenüberstehen, werden wir mit einer besonderen Aufmerksamkeit Ihren Anregungen zuhören.
[Rede von S.E.H. Jean-Claude Juncker]
Recht herzlichen Dank für Ihre Ausführungen. Ihre Anregungen und Ihre kostbaren Ratschläge werden zweifellos in die Überlegungen der Luxemburger Arbeitgeberverbände einfließen.
Sehr verehrte Damen und Herren,
Werte Ehrengäste,
Werte Mitglieder,
Wie Sie feststellen konnten, ist unser Neujahrsempfang 2007 Dank der Präsenz unserer beiden Gastredner auch dieses Jahr ein absoluter Höhepunkt im Geschehen unseres Verbandes. Ich möchte mich nochmals bei beiden Rednern ganz herzlich dafür bedanken, dass sie sich die Zeit nahmen zu uns zu kommen und sich die Mühe gaben, mit uns ihre Visionen zu teilen.
Ich möchte Ihnen, Herr Dr. Schüssel, insbesondere viel Erfolg in Ihren neuen Aufgaben wünschen. Wir werden mit Interesse die Geschehnisse in Österreich verfolgen.
Der Luxemburger Regierung, unter der Führung von Herrn Jean-Claude Juncker, möchte ich, in der Ausführung der dringend notwendigen, bevorstehenden Reformen, eine glückliche Hand wünschen. Sie mögen in Luxemburg die Voraussetzungen schaffen, die der Wettbewerbsfähigkeit und der Nachhaltigkeit der Luxemburger Unternehmen dienlich sind. In der Ausführung Ihrer schwierigen Aufgaben können Sie, Herr Premierminister, auf die tatkräftige Unterstützung und auf die kritischen Anregungen unseres Verbandes und seiner Mitglieder zählen.
Unseren Mitgliedern wünsche ich, dass es ihnen gelingt, in einem Umfeld steigender Energiepreise, zunehmender Umweltauflagen und steigender Lohnkosten, die Innovationskraft ihrer Mitarbeiter ständig wahrzunehmen, die Geschäftschancen in neuen Märkten und Produkten aufzugreifen, und sozial verantwortlich den erfolgreichen Kurs ihrer Unternehmen fortzusetzen.
Abschließend möchte ich Sie jetzt alle zu unserem traditionellen Empfang ganz herzlich einladen und Ihnen einen angenehmen Abend in unserer Runde wünschen.










