Goodyear erweitert sein Geschäftsmodell mit hochautomatisierter Reifenanlage

Goodyear erweitert sein vernetztes Geschäftsmodell mit einer hochautomatisierten Reifenanlage

  • steigende Anzahl an Fahrzeugmodellen und Verbraucheroptionen lässt die Nachfrage nach Premium-Reifen wachsen
  •  innovativer Mercury-Produktionsprozess ermöglicht „ad-hoc“-Produktion von Kundenaufträgen
  • neue Goodyear Produktionseinheit in Luxemburg nimmt Produktion im Jahr 2019 auf

Colmar-Berg – 12. September 2017 – The Goodyear Tire & Rubber Company kündigte heute ihren Plan an eine neue Reifenanlage in Luxemburg in Betrieb zu nehmen, um somit dank eines innovativen Produktionsprozesses den wachsenden Kunden- und Konsumentenanfragen nach Premium-Reifen gerecht zu werden.

Der firmeneigene Herstellungsprozess, mit Namen ‘Mercury’, verfügt über hochautomatisierte, miteinander vernetzte Arbeitsstationen, mit modernsten Technologien der generativen Fertigung, und kann somit effizient Premium-Reifen in kleinen Mengen auf Anfrage für den Ersatzreifenmarkt produzieren.

Mit dem heutigen Spatenstich in Beisein von Etienne Schneider, stellvertretender Premierminister und Wirtschaftsminister, kündigte Goodyear Chairman, Chief Executive Officer und Präsident Richard J. Kramer ‚Mercury‘ und die Pläne des Unternehmens an.

„Mercury ist unsere Antwort auf die zunehmende Komplexität in der Reifenindustrie, da die Anzahl der Fahrzeugmodelle und Optionen, die den Verbrauchern zur Verfügung stehen, weiter zunimmt“, sagte Kramer. „Diese Anlage gibt uns die Möglichkeit, unsere Geschwindigkeit und Flexibilität zu erhöhen, um der wachsenden Nachfrage nach kleinen Mengen hochwertiger Goodyear-Reifen gerecht zu werden und sie unseren Kunden auf Anfrage schneller als je zuvor zu liefern.“

„Mercury wird unser vernetztes Geschäftsmodell vorantreiben, von der Produktion bis hin zu den Endverbrauchern, die Goodyear online und im Einzelhandel wählen“, fügte er hinzu. „Es wird unsere bestehenden hochvolumigen Anlagen ergänzen und uns einen wahren Wettbewerbsvorteil verschaffen.“

Minister Schneider sagte: „Dieses visionäre Projekt stärkt die Beziehungen zwischen Goodyear und dem Großherzogtum und bietet viele Zukunftsmöglichkeiten für eine enge Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium, sowie mit der luxemburgischen Ökosystemforschung. Als erstes bedeutendes amerikanisches Unternehmen, das sich in Luxemburg niederließ, markierte Goodyear 1951 einen Neuanfang in der Handelsgeschichte Luxemburgs. Mit der Ankündigung des Industry 4.0 Mercury-Projekts schreiben Luxemburg und Goodyear ein weiteres Stück Luxemburger Industriegeschichte und wirtschaftlicher Diversifizierung indem sie in die neue Ära der digitalisierten Industrie eintreten. All dies passt perfekt zu unserer Vision, aus Luxemburg eine international anerkannte Plattform für nachhaltige industrielle Exzellenz durch innovative Lösungen zu machen. “

Die neue Anlage, die im Gewerbegebiet von Düdelingen ihren Platz erhält, wird im Jahr 2019 in Betrieb gehen. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Luxemburger Innovationszentrums von Goodyear und deren Teststrecke. Das Unternehmen wird 77 Millionen Dollar in die Anlage investieren, die jährlich rund 500.000 Reifen produzieren wird. Es werden ca. 70 neue Vollzeitstellen geschaffen.

Die im Mercury-Produktionsprozess verwendete Technologie wurde in den vergangenen fünf Jahren in den Innovations- und Entwicklungszentren von Goodyear entwickelt und getestet. Der Name Mercury ist ein Hinweis auf den mythischen Gott des Handels und der Reise, der die Schaffung von Goodyear’s geflügeltem Fußlogo durch Firmengründer Frank A. Seiberling inspirierte.

www.goodyear.com