The digital future of the Greater Region

Konferenz über die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und die Ausbildung

Auf Einladung der Präsidentin des Gipfels der Exekutiven der Großregion, Corinne Cahen, sowie der Minister Nicolas Schmit und Claude Meisch, fand am 15. November 2017 eine Konferenz zur digitalen Zukunft der Großregion im Gymnasium „Athénée de Luxembourg“ statt.

Die Großregion wird mit der digitalen Revolution tiefgreifende Veränderungen erleben, sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf sozialer Ebene. Das Ziel der Konferenz war es, zusammen mit den Akteuren der Großregion, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und die Ausbildung zu erörtern. „Die Großregion soll zu einem Akteur, einer Modellregion auf dem Gebiet der Digitalisierung werden“ unterstrich Corinne Cahen, die luxemburgische Ministerin für die Großregion. „Die digitale Welt kennt naturgemäß keine Grenzen, daher ist es notwendig in der Großregion zusammenzuarbeiten.“

Die politischen, wirtschaftlichen und akademischen Akteure der Großregion haben sich ausgetauscht über die zahlreichen Herausforderungen bezüglich der Digitalisierung und der zu entwickelnden Strategien.

Seit einigen Jahren durchläuft die Arbeitswelt eine schnelle Entwicklung durch den Aufschwung neuer Technologien. Dem luxemburgischen Minister für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial und Solidarwirtschaft Nicolas Schmit zufolge „werden mit Sicherheit Beschäftigungen aufgrund der neuen digitalen Wirtschaft verschwinden und zahlreiche andere sich verändern: Die Ausbildung und die Umschulung stehen im Mittelpunkt der politischen Strategien, die sich auf die Kompetenzentwicklung fokussieren. Unser Ziel: Niemanden außer Acht lassen!“

In einer Arbeitswelt, die einem ständigen Wandel unterliegt, spielt die schulische Orientierung eine immer wichtigere Rolle. Es ist daher notwendig Technologien zu fördern und die unterrichteten Informatikprogramme anzupassen. Die Bildungsminister der Großregion haben sich über pädagogische Leuchtturmprojekte und durchgeführte Maßnahmen in den jeweiligen Regionen ausgetauscht, um die Jugendlichen bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Für den luxemburgischen Minister für Bildung, Kinder und Jugend Claude Meisch ist klar: „Die Gesellschaft hat sich digital verändert, die Schule muss es auch.“

In diesem neuen Wirtschaftszweig müssen zudem kompetente Personen gefunden werden um die Stellen zu besetzen und das Unternehmertum zu fördern. Dessen Nachhaltigkeit hängt deshalb auch von der Fähigkeit ab, einen Pool an Kompetenzen und Arbeitskräften zu entwickeln.

In Anbetracht der ersten digitalen Initiativen, die diesseits und jenseits der Grenzen bestehen, haben die politisch Verantwortlichen die Bedeutung gemeinsamer Synergien und Projekte in der Großregion unterstrichen.

Zeitgleich zur Konferenz fand der 3. Schüleraustausch der Großregion „Digital Kids“ statt. Diese Veranstaltung führte rund hundert Schüler aus fünf Grundschulen zusammen und widmete sich ebenfalls den neuen digitalen Technologien. Der Austausch ermöglichte den Schülern sich in die digitale Welt von morgen zu versetzen, indem sie die Handhabung eines 3D-Druckers, die Programmierung „intelligenter“ Textilien, die Erschaffung von Lichtgraffiti und die Produktion von Inhalten für soziale Netzwerke erlernten.

Nicolas Buck est intervenu à la table ronde consacrée au sujet de l’économie en transition ©Christophe Olinger
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